Was ist Mezzanine-Kapital?
Mezzanine leitet sich aus dem Italienischen für 'Zwischengeschoss' ab. Bilanziell findet es sich zwischen Eigenkapital und Fremdmittel wieder, in Form von Genussrechtskapital, stiller Beteiligung, Wandel- und Optionsscheinen oder Nachrangdarlehen.
Praktisch gesehen handelt es sich um Wagniskapital, das aufgrund der besonderen Vertragsgestaltung gewandelt und in der Bilanz als Eigenkapital verbucht wird.


Wodurch unterscheidet sich Mezzanine-Kapital von der klassischen Kreditfinanzierung? Was ist das Besondere?
Die Vorteile auf einen Blick:
        * Nachrangiges Darlehen - keine persönliche Haftung des Unternehmers
        * Sicherheiten sind nicht erforderlich
        * Keine Mitspracherechte für den Kapitalgeber
        * Bisherige Eigentümerverhältnisse werden beibehalten
        * Wird nach den Basel-II-Kriterien als Eigenkapital anerkannt
        * Erhöhung der Eigenkapitalquote führt zu einem verbesserten Rating
        * Beschaffung von Fremdmitteln werden durch besseres Rating erleichtert
        * Verringert die Fremdfinanzierungskosten
        * Individuelle Gestaltung meist möglich
        * Zinsen sind als Aufwand steuerlich absetzbar
        * Innerhalb der Laufzeit nicht kündbar
        * Als Mitarbeiter-Modell und zur Motivation hervorragend geeignet

Mezzanine-Kapital ist für langfristige Engagements geeignet, da eine vorzeitige Ablösung nicht immer möglich ist. Die Zinsen für dieses liegen üblicherweise zwischen 8 % und 13 %. Dazu kommt eine Beteiligung an einem eventuellen Gewinn. Mezzanine-Kapital nur geeignet für Unternehmen, die Bilanzieren.